Informationen zur Kommunalwahl 2014

Die Kommunal- und damit auch die Bürgermeisterwahl finden am Sonntag, 16.März 2014 statt.

1. Gehen Sie zur Wahl - Sie haben nur alle 6 Jahre die Möglichkeit, die Gemeinde- und Kreispolitik mitzubestimmen. Eine Stimmenthaltung ist in jedem Fall die schlechteste Alternative!

2. Nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl - sofern Sie am 16.3.2014 nicht die Zeit haben, Ihre Stimme in den Wahllokalen der Gemeinde abzugeben.

3. Wahllokale der Gemeinde Mittelstetten sind: Das Schulhaus in Mittelstetten und das Gasthaus Helgemeir in Tegernbach.

4. Die Wahllokale öffnen um 8:00 Uhr und schließen um18:00 Uhr.

5. Gelber Stimmzettel: Wahl des 1. Bürgermeisters. Sie haben 1 Stimme.
Wichtig zu wissen: Das Durchstreichen eines Kandidaten bedeutet nicht, dass Sie automatisch den anderen wählen Auch schriftliche Zusätze auf dem Wahlzettel, wie "jeden, bloß den nicht" oder "super Typ" machen Ihren Wahlzettel ungültig. 
Ein einfaches Kreuz  macht Ihren Wählerwillen klar erkennbar. (Das ist die wichtigste Regel der Wahl)

6. Blauer Stimmzettel: Wahl des Landrates für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie haben 1 Stimme. 

7. Hellgrüner Stimmzettel: Wahl des Gemeinderats Mittelstetten. Auf diesen Wahlzettel sind neben Partei und Kandidaten jeweils Strichcodes abgedruckt. Dies erleichtert das Auszählen der Stimmen mittels Computer. Sie haben 24 Stimmen. EIN Kreuz neben EINEM Namen (in EINER Zeile), bedeutet, Sie geben diesem EINE Stimme.
Jede Kandidatin und jeder Kandidat kann aber max. 3 Stimmen von Ihnen erhalten (siehe "Kumulieren"). Berechtigte Frage: Warum sind alle Namen doppelt aufgelistet? Einfache Antwort: Weil die CSU insgesamt 12 Gemeinderatskandidaten zur Wahl aufgestellt hat. Wir hätten auch bis zu 24 Kandidaten aufstellen können (doppelte Anzahl der Gemeinderatsplätze). Um aber die Formvorschrifen der Wahl zu wahren und keine Plätze zu veschenken, haben wir die 24 Listenplätze jeweils doppelt besetzt.

7a. Listenkreuz: Wenn Sie bei der CSU ein Listenkreuz (ganz oben neben "Kennwort Christlich Soziale Union in Bayern (CSU)" machen, bedeutet das, dass Sie alle 24 Stimmen auf die Kandidaten der CSU verteilen wollen. In diesem Fall erhält jeder der ingesamt 12 Kandidaten zwei Stimmen, denn jeder Kandidat hat 2 Zeilen in dieser Liste. Das Listenkreuz ist aber auch dafür wichtig, keine Stimme zu "verschenken". Machen Sie in jedem Fall aber nur ein Listenkreuz bei der CSU, denn bei mehreren Listenkreuzen ist Ihr Wählerwille nicht klar erkennbar (siehe Punkt 5).

7b. Kumulieren (Häufeln): Sie können einzelnen Kandidatinnen oder Kandidaten bis zu 3 Stimmen geben.
Aber Vorsicht: 1. Schreiben Sie die Zahl "3" nur in eine Zeile des Kandidaten. 2. Zählen Sie genau mit! Wenn Sie mehr als 24 Einzelstimmen vergeben, ist der gesamte Stimmzettel ungültig. Sonderfall: Wenn Sie 24 Einzelstimmen vergeben und zusätzlich ein Listenkreuz machen, so hat das Listenkreuz keine Bedeutung. Ihr Stimmzettel ist trotzdem gültig.

7c. Panaschieren (Kreuz und Quer): Sie können Ihre Stimmen auf verschiedene Kandidaten auf unterschiedlichen Listen vergeben. Wichtig auch hier: Mitzählen! (siehe "Kumulieren") Bei den Listenkreuzen dürfen Sie aber nicht panaschieren, sonst ist der Stimmzettel ungültig. Stichwort "Der Wählerwille muss klar erkennbar sein"!

Was passiert, wenn:
a) Sie ein Listenkreuz machen, aber z.B. zwei Kandidaten (in jeweils beiden Zeilen) durchstreichen?
-> Alle nicht durgestrichenen Kandidaten erhalten zunächst 2 Stimmen. Vier Ihrer 24 Stimmen bleiben übrig und werden dann von oben nach unten in der Liste, die Sie angekreuzt haben, verteilt: Jeder der vier (nicht gestrichenen) Kandidaten von Platz 1 her begonnen, erhält zusätzlich EINE Stimme.
b) Sie ein Listenkreuz machen, aber z.B. 5 Kandidaten (z.B. Listenplatz 1-5) drei Stimmen geben und sonst kein weiteres Kreuz (oder Stimmenzahl) vergeben?
-> Sie haben insgesamt 15 Stimmen vergeben. Beginnend ab dem 6. Kandidaten werden dann pro Zeile (jeder Kanidat hat 2 Zeilen!) jeweils EINE Stimme vergeben, bis die Maximalzahl Ihrer Stimmen (24) verbraucht ist. Die letzten 5 Zeilen (in unserem Fall entspricht das 2 Kandidaten mit 2 Zeilen und einem Kandiaten mit 1 Zeile) erhalten damit KEINE Stimme
c) Sie einem Kandidaten 5 Stimmen geben, oder sie schreiben in BEIDE Zeilen EINES Kandidaten die Zahl "3"?
-> Der Kandidat erhält 3 Stimmen. Die restlichen Stimmen (in ersten Fall 2, im zweiten Fall 3) verfallen!

8. Weißer (großer) Stimmzettel: Wahl der Kreisräte des Landkreises Fürstenfeldbruck. Auf diesen Wahlzettel sind neben Partei und Kandidaten jeweils Strichcodes abgedruckt. Dies erleichtert das Auszählen der Stimmen mittels Computer. Sie haben 70 Stimmen.   Auf diesem Stimmzettel können Sie wiederum kumulieren und panaschieren (Siehe 7b und 7c).

9. Sitzverteilung nach Auszählen den Stimmen bei Gemeinderat und Kreistag:
Die Sitzverteilung für die kommunalen Beschlussgremien (Gemeinderat, Kreistag) erfolgt  nach dem "Proporzverfahren Hare-Niemeyer": 
Das Hare-Niemeyer-Verfahren verhält sich neutral in Bezug auf die Größe der Parteien, da der Stimmanteil (Prozentsatz der eigenen Stimmen von der Gesamtstimmenzahl) gleich dem Sitzanteil (Prozentsatz der eigenen Sitze von der Gesamtsitzzahl) ist. Damit gewährleistet es die Einhaltung des Grundsatzes der gleichen Wahl.
Berechnungsformel: Gesamtsitzzahl x Parteistimmenzahl / Gesamtstimmenzahl = Quote. (Quelle: www.wikipedia.de)

Zu deutsch: Im Gemeinderat Mittelstetten sind z.B. 12 Sitze zu vergeben.
Insgesamt werden von 700 Wählern z.B. 16.800 Stimmen (jeder Wähler kann maximal 24 Stimmen vergeben, siehe auch weiter unten) abgegeben.
Ein Beispiel: Die CSU erhält z.B. 10.490 Stimmen, die 2. Partei 3.910 und die 3. Partei 2.400 Stimmen. Die Quote der CSU würde damit bei 12 x 10.490 / 16.800 = 7,49 liegen. Im ersten Schritt zählen nur die Vorkommastellen: Die Quote von 7,49 bedeutet, dass die CSU 7 Sitze im Gemeinderat erhalten würde.  Die Quote der Partei 2 läge bei 2,79 (=2 Sitze) und die von Partei 3 bei 1,71 (=1 Sitz). Die restlichen 2 Gemeinderats-Sitze werden nach den Nachkommastellen der Quote vergeben - Die 2. Partei würde damit 1 Sitz mehr im Gemeinderat erhalten (Quote: 2,79). Die Partei 3 mit einer Quote von 1,71 erhält ebenfalls einen Sitz mehr. Bei Gleichheit der Nachkommastellen entscheidet hier das Los, welche Partei den noch zu vergebenden Sitz im Gemeinderat erhält. Die Sitze im Gemeinderat, bzw. Kreistag werden dann nach Anzahl der Einzelstimmen für die jeweiligen Kandidaten vergeben.



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